5 Gründe ein Elektroauto zu fahren!

Elektroauto Fahren

5 Gründe ein Elektroauto zu fahren


Es entschleunigt

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es stark entschleunigt, wenn man an die Ladesäule fährt. Man hat auf einmal Zeit sich mit den Dingen zu beschäftigen, die um einen herum passieren.

Das kann der Kaffee am Autohof sein, die LKW Fahrer die dort Pause machen oder andere Fahrer und Fahrerinnen eines Elektroautos die dort laden, als auch der Spaziergang mit dem Hund während des Ladens. Der Tagesablauf wird auf den Ladezyklus abgebildet, jedenfalls mit einem kleinen Akku.

Man fühlt sich gut

Ich selber genieße es immer wenn ich mit meinem Zoe in die Stadt zum Einkaufen oder auch nur einmal um den Ort herum fahre.
Reichweitenangst habe ich schon lange nicht mehr. Klar muss man sich an die Kilometerbegrenzung gewöhnen, trotz allem macht es Spaß.

Fachsimpeleien

Und wie weit kommst du damit?

Der Ladevorgang ist für die meisten Menschen eines der wichtigsten Themen in der Elektromobilität.

Ich weiß nicht wie oft ich bis jetzt erklärt habe wie das alles funktioniert und worauf man achten muss. Aber es ist wirklich so einfach wie ein Handy aufladen. Ranfahren, Säule freischalten, das Auto und die Säule mit dem passenden Kabel verbinden und den Ladevorgang abwarten. Wenn man sich einmal an die Ladezeiten gewöhnt hat, dann findet man auch genügend Beschäftigung während des Ladens.

Es ist erstaunlich, wie schnell sich die Fahrer eines Elektroautos mit der neuen Technik beschäftigen und zum Experten wandeln.

Die Einstellung

Elektromobilität beginnt an der Ladesäule. Es ist nicht mehr der Gedanke ein Auto zu besitzen der einen antreibt, es ist das Gefühl , ein Teil des Ganzen zu sein. Ein Auto zu kaufen bedeutet immer noch eines zu besitzen. Ein Elektroauto zu fahren bedeutet aber das System der Energienetze zu nutzen und die Infrastruktur als Teil der E-Mobilität anzunehmen. 

Ist denn genug Strom da?
Eine weitere Frage, die man nicht direkt beantworten kann. Strom ist ein elektrischer Vorgang um einen Potentialunterschied zweier elektrisch geladener Pole auszugleichen. Durch diesen Ladungsausgleich hat Strom die Eigenschaft einen elektrischen Motor zum drehen zu bringen. Kehrt man diesen Vorgang um, dann wird aus dem Motor ein Generator. In gewissen Grenzen ist es dann Möglich den Akku wieder zu laden. Strom ist also eine Punktgröße, die nur in einem bestimmten Moment eine gewisse Stärke erreichen muss um einen Motor zum drehen zu bringen.

Die Frage müsste eigentlich lauten, ist genug Energie vorhanden um alle Autos zu laden. 

Gerade im Bereich der regenerativen Energie, Windkraft, Sonnenenergie oder Wasserkraft ist der Vorrat unerschöpflich. Solange die Sonne Scheint, wird es Naturgegeben immer Wind, Wasser und Solare Energie geben. Allerdings nicht immer zu jeder Zeit. Hier können Elektroautos aufgrund ihrer Batterie eine wichtige Rolle Spielen. Die Batterien der Autos haben die Möglichkeit eine relativ hohe Energiemenge zu speichern. Immerhin ist es Möglich damit mehrere Hundert Kilometer zurückzulegen. Was mit Sicherheit nicht möglich sein wird ist das Szenario, dass alle Fahrer ihres Elektroautos ihr Fahrzeug zur Abendbrotzeit auf das Maximum laden. Das muss aber auch nicht sein.

Kosten

Folgendes Beispiel soll das Prinzip erläutern. Im Januar 2020 lag der Benzinpreis bei ca 1,45€. Beim Tanken geht der jeweilige Fahrer einen Vertrag mit dem Tankstellenbetreiber ein, seinen Tank mit der entsprechenden Kraftstoffmenge für diesen Preis aufzufüllen. Der Fahrer bezahlt die Rechnung und hat nun die Energiemenge eingekauft, um sein Fahrzeug für eine bestimmte Strecke zu bewegen.

Dies erfolgt sehr häufig Abends, z.B. weil man am nächsten Morgen wieder zur Arbeit fährt.

Wenn man nun aber mit dem Tankstellenbetreiber einen Deal eingehen würde, das Tanken über einen Zeitraum von den nächsten 8 Stunden durchzuführen, weil man das Fahrzeug eh erst am nächsten Morgen wieder braucht, könnte das den Benzinpreis drücken?

Nehmen wir an, der Tankstellenbetreiber würde sich auf diesen Deal einlassen und dieselbe Menge an Energie, in Form von Benzin über einen Zeitraum von 8 Stunden abzugeben. Der Preis pro Mengeneinheit, in Liter, würde dann nur noch mit 0,41€ berechnet werden.

Eine Ersparnis von über 1,-€ pro Liter. Mal ehrlich, welcher Berufspendler würde sich nicht darauf einlassen, wenn es planbar ist.

Fahrer eines Batteriebetriebenen Elektroautos werden wahrscheinlich in absehbarer Zeit dieses Preismodell bekommen. Natürlich besteht immer noch die Möglichkeit das Auto in kurzer Zeit zu laden, aber bei der Aussicht auf eine Einsparung von über 50% kann man sich das nochmal überlegen.
Natürlich ist es noch nicht so weit, aber die Erfahrungen werden gesammelt.

Derzeit rechnet der Staat noch keinen geldwerten Vorteil auf das Laden eines Elektroautos über die Firma an. Auch wenn es anfangs vielleicht einige Diskussionen mit den Kollegen gibt, wenn der Chef das Elektroauto unterstützt ist es eine tolle Sache mit einem tollen Mehrwert für den Mitarbeiter.

Das Laden an der Arbeitsstelle ist gerade für Berufspendler sehr interessant. Es ist planbar, es ist sicher und sehr kostengünstig, bzw. kostenlos. Alles was benötigt wird ist eine moderne Ladesäule und der richtige Anschluss an das Versorgungsnetz des Energieversorgers. 

Elektromobilität beginnt an der Ladesäule...

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